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Offshore-Wind-Industrie-Allianz (OWIA)

Im letzten Jahrzehnt haben sich an zahlreichen Standorten der Küstenbundesländer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen der Off- und Onshore-Windenergie rasant entwickelt. In diesem Zuge sind auch regionale Branchennetzwerke entstanden, die heute in ihrer Gesamtgröße Ausdruck der schnellen Entwicklung einer völlig neuen Branche sind.

Die vier norddeutschen Windenergienetzwerke Windenergie-Agentur (WAB), Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH (EEHH), Wind Energy Network e.V. (WEN) und Netzwerkagentur Erneuerbare Energien (EE.SH) arbeiten als Offshore-Wind-Industrie-Allianz (OWIA) zusammen und verbinden dadurch die Nord- und Ostseemärkte für die Firmen der Küstenbundesländer und darüber hinaus. Die OWIA wurde 2012 durch WAB, EEHH und WEN gegründet und 2013 mit Aufnahme der EE.SH weiter komplettiert.

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Die OWIA spricht für etwa 600 in den Netzwerken organisierte Firmen, Institute und Organisationen der Branche und vertritt engagiert industrie- und energiepolitische Interessen entlang der Wertschöpfungskette von Projektentwicklern und Betreibern, Anlagenherstellern, Zulieferern und den damit verbundenen Dienstleistern.

Die OWIA ist Ausdruck der Überzeugung, dass nur das gemeinsame Eintreten für langfristig stabile technische, regulatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen erfolgreich sein kann, um den beschleunigten Aufbau und die Sicherung einer deutschen Offshore-Wind-Industrie, insbesondere an den Küsten von Nord- und Ostsee, sicherzustellen. Offshore-Windenergie ist darüber hinaus ein europäischer und globaler Markt, auf dem die deutsche Offshore-Industrie ihren Technologievorsprung nur durch Kooperation erhalten kann.

Der Schulterschluss der vier großen Norddeutschen Windenergienetzwerke ist ein wichtiger Schritt, die Offshore-Windenergie als Fundament der Energiewende zu etablieren. Die OWIA tritt dafür ein, dass in Nord- und Ostsee stetig hohe installierte Offshore-Leistungen geordnet und verlässlich entstehen. Die Windparks auf See tragen durch Ihre hohe Auslastung und dank sehr guter Windverhältnisse auch bedeutend zur Stabilisierung der Energiesysteme bei.

Das gemeinsame Büro in Berlin hat die Aufgabe, die politische Kommunikation der norddeutschen Windenergienetzwerke zum Thema Offshore-Windenergie noch stärker zu bündeln und in unmittelbarer Nähe der fachlichen und politischen Diskussion zum Ausbau der Offshore-Windenergie in Berlin als direkter Ansprechpartner zu dienen. Die Bürogemeinschaft mit der Stiftung Offshore-Windenergie und die räumliche Nähe zu anderen Branchenverbänden stellt eine optimale Vernetzung sicher und verbessert den Informationsfluss von und nach Berlin.